Datenschutzerklärung nach Artikel 13 DSGVO

Datenschutzerklärung nach Artikel 13 der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) bezüglich der Verarbeitung von Daten im Bewerbungsprozess

Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten durch uns im Rahmen Ihrer Bewerbung und Ihre Rechte aus dem Datenschutzrecht geben.

Wer ist für die Datenverarbeitung verantwortlich und an wen kann ich mich wenden?

Verantwortlich ist die

Cardif Allgemeine Versicherung Zweigniederlassung für Deutschland der Cardif Assurance Risques Divers S.A

und

Cardif Lebensversicherung Zweigniederlassung für Deutschland der Cardif Assurance Vie S.A.

Friolzheimer Straße 6
70499 Stuttgart
Telefon +49 711 82055 0
Fax +49 711 82055 499
E-Mail-Adresse info@cardif.de

 

Unseren Datenschutzbeauftragten erreichen Sie per Post unter der o.g. Adresse mit dem Zusatz – Datenschutzbeauftragter – oder per E-Mail unter: datenschutz@cardif.de

 

Welche Quellen und Daten nutzen wir?

Wir verarbeiten personenbezogene Daten, die wir im Rahmen unseres Bewerbungsprozesses von unseren Bewerbern erhalten. Zudem verarbeiten wir – soweit dies für den Bewerbungsprozess erforderlich ist – personenbezogene Daten, die wir aus öffentlich zugänglichen Quellen (z.B. beruflichen Netzwerken im Internet) zulässigerweise gewinnen oder die uns von anderen Unternehmen der BNP Paribas Gruppe berechtigt übermittelt werden. Daneben können wir Daten von Dritten (z. B. Personalvermittlung) erhalten haben.

Relevante personenbezogene Daten sind Personalien (Name, Adresse und andere Kontaktdaten, Geburtstag und –ort, Staatsangehörigkeit, ggf. Arbeitsgenehmigung,), familiäre Daten, eventuelle Vorstrafen (polizeiliches Führungszeugnis), Legitimationsdaten (z.B. Ausweisdaten) und Angaben zur Qualifikation sowie früheren Arbeitgebern.

 

Welche Zweckbestimmung ist mit der Datenverarbeitung verbunden?

Folgende Zweckbestimmungen sind mit der Datenverarbeitung verbunden:

  • Durchführung des Bewerbungsprozesses

Die Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung basiert auf Art. 6 Abs. 1 lit. b) und Art. 88  der Europäischen Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) [1] in Verbindung mit den bereichsspezifischen nationalen Regelungen nach § 26 Datenschutzanpassungs- und –umsetzungsgesetz EU.

Folgende Empfänger beziehungsweise Kategorien von Empfängern erhalten ihre Daten:

  • Interne Bereiche im Rahmen des Bewerbungsprozesses
  • Personalbereich

Eine Übermittlung an so genannte "Drittländer" außerhalb der EU/EWR erfolgt nicht. Personenbezogenen Daten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies für die Erfüllung unserer vertraglichen Pflichten erforderlich ist.

Uns im Bewerbungsprozess zur Verfügung gestellte Daten werden - soweit kein Arbeitsvertrag zustande kommt - gelöscht bzw. an den Bewerber zurückgegeben.

Wir behalten uns jedoch vor, die uns im Bewerbungsprozess zur Verfügung gestellten Daten für einen Zeitraum von 6 Monaten aufzubewahren, um diese gegebenenfalls bei der Besetzung weiterer offener Stellen zu berücksichtigen. Nach Ablauf dieser 6 Monate nach Erhalt der Bewerbung, werden die Daten jedoch gänzlich gelöscht.

Bei Zustandekommen eines Arbeitsvertrags bestehen gesetzliche Pflichten zur Archivierung der Daten über einen Zeitraum von sechs beziehungsweise zehn Jahren (u.a. Handelsgesetzbuch (HGB), Abgabenordnung (AO), Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) oder das Geldwäschegesetz (GwG).

 

Welche Datenschutzrechte habe ich?

Ihnen stehen nach der DSGVO diverse Rechte zu, über die wie Sie nachfolgend informieren.

  • Sie können jederzeit Ihr Recht auf Auskunft über die betreffenden personenbezogenen Daten (Art. 15) geltend machen.
  • Weiterhin steht Ihnen ein Berichtigungs-, Lösch- und Sperrrecht (Einschränkung der Verarbeitung) zu (Art. 16 bis 18).
  • Darüber hinaus haben Sie das Recht, gegen eine Sie betreffende personenbezogene Datenverarbeitung Widerspruch [2] einzulegen (Art. 21) sowie Ihre Daten in einem maschinenlesbaren Format zu erhalten (Art. 20).
  • Sie haben gegenüber der zuständigen Aufsichtsbehörde (z.B. Landesbeauftragten für den Datenschutz, Postfach 10 29 32, 70025 Stuttgart) gemäß Art. 77 ein Beschwerderecht.
  • Sie können zu jeder Zeit erteilte Einwilligungen in personenbezogene Datenverarbeitungen widerrufen; davor auf der Basis der Einwilligung stattgefundene Datenverarbeitungsvorgänge sind hiervon ausgenommen.

Die Bereitstellung der personenbezogenen Daten ist zum einen in Teilen gesetzlich vorgeschrieben und zum anderen für die Erfüllung der vertraglichen Rechte und Pflichten der Vertragsparteien erforderlich.

Hierbei wahren wir die in der DSGVO verankerten Prinzipien u.a. der Datenminimierung (Art. 5), der Anwendung geeigneter technischer und organisatorischer Maßnahmen (Art. 32) sowie des Datenschutzes durch Technikgestaltung und datenschutzfreundliche Voreinstellungen (Art. 24 und 25).

Zu keinem Zeitpunkt findet eine automatische Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 statt. 

Bei nicht bereitgestellten Angaben kann es allerdings sein, dass wir nicht in der Lage sind, mit Ihnen einen Arbeitsvertrag zu schließen. 

  

[1] Die nachfolgenden Artikelangaben beziehen sich stets auf die DSGVO.

[2] Das Widerspruchsrecht besteht gemäß Art. 21  Abs. 1 bei im öffentlichen Interesse oder im Rahmen einer Interessenabwägung durchgeführte personenbezogene Datenverarbeitungsvorgängen (Art. 6 Abs. lit e) und f).